Schulpsychologie am MGF


„Was? Zu einem Schulpsychologen? – Aber ich bin doch ganz normal!“
So oder ähnlich reagieren Viele, wenn sie von Eltern, Lehrern oder Mitschülern gefragt werden, ob sie wegen ihrer Probleme nicht einmal die Schulpsychologin aufsuchen wollten.
Zur Beruhigung: ein Schulpsychologe ist ein ganz “normaler“ Lehrer, der sich meist mit häufig auftretenden persönlichen und/oder schulischen Problemen beschäftigt. Meine bisherigen Tätigkeiten lassen sich in 5 Bereiche untergliedern:

1. Beratung von einzelnen Schülern und deren Eltern

  • bei Lern- und Leistungsstörungen, die beispielsweise das Arbeitsverhalten, die Konzentrationsfähigkeit, die Motivation oder die Angst vor Prüfungssituationen betreffen;
  • bei Schullaufbahnentscheidungen. Hier nimmt die Diagnostik der Begabung und der Persönlichkeit einen breiten Raum ein;
  • in Krisensituationen wie etwa bei akuter Schulangst, Selbstaggression (Gedanken an Selbsttötung) oder Schwierigkeiten bei der Persönlichkeitsentwicklung ( Selbstbild, Selbstvertrauen; Konflikte mit Freunden, Eltern, der Klasse).

Beratung meint dabei das gemeinsame Gespräch, in dem versucht wird, die Problemstellung zu erfassen, Ursachen zu suchen und Hilfs- oder Lösungsmöglichkeiten zu finden. Oder einfacher ausgedrückt: Etwas mehr Ordnung und Klarheit im Gedankenwirrwarr zu schaffen.

Der Schulpsychologe ist zur Verschwiegenheit verpflichtet, er darf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Hilfesuchenden Informationen an Lehrer oder Schulleitung weitergeben.

2. Vorbeugende Arbeit mit Gruppen

  • von Schülern, die ihr Lern- und Arbeitsverhalten verbessern (“Lernen lernen“, Konzentrationstraining), Selbstvertrauen aufbauen (“Freier reden lernen“), sich Entspannungsmethoden aneignen oder sich einfach über Probleme des Jugendalters austauschen wollen. Möglich sind zudem Klassennachmittage, in denen Schwierigkeiten innerhalb der Klasse diskutiert werden;
  • von Lehrern, die sich über die Vermittlung von Lern- und Arbeitsverhalten informieren, ihr Gesprächs- und Beratungsverhalten verbessern, sich im Umgang mit dem Alltagsstress verbessern wollen. Bedeutsam wären auch Pädagogische Konferenzen, um sich mit der Lehrerrolle und dem Selbstverständnis der eigenen Schule auseinanderzusetzen.

3. Information von Eltern, Lehrern und Schulleitung

  • durch Vorträge zu verschiedenen Themenkreisen (Erziehung; Übertritt ins Gymnasium; Gedächtnis; Mobbing; Hausaufgaben; Motivation; Erziehung; Lern- und Arbeitstechniken; Nachhilfe; Konzentration; Angst; psychische Belastungen Jugendlicher);
  • durch Artikel in Jahresberichten;
  • über Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu anderen Beratungseinrichtungen.

4. Unterricht im Grundkurs Psychologie


5. Kooperation mit Grundschulen

In regelmäßigen Treffen mit Lehrern der umliegenden Grundschulen wird versucht, den Schülern den Übergang zwischen den beiden Schulformen zu erleichtern.

Was noch zu sagen ist ...

Die Tätigkeitsbereiche eines Schulpsychologen sind also gar nicht so ausgefallen und ungewöhnlich, sie haben mit “Seelenklempnerei“ nichts zu tun. Auch die Kontaktaufnahme ist ganz einfach. So bin ich telefonisch im Maristen-Gymnasium Furth unter der Nummer

08704 / 911–135

zu erreichen. Sollte ich einmal nicht da sein, kann im Sekretariat eine Nachricht hinterlassen werden. Ich rufe dann zurück.

Wir würden dann einen Termin für ein Erstgespräch, das dazu dient, das Problem erst einmal zu umreißen, vereinbaren. Natürlich können Sie auch eine Nachricht im Sekretariat des Gymnasiums hinterlassen.

Und übrigens: Die schulpsychologische Beratung ist kostenlos!

Flora Köhler

Kontakt

Maristen-Gymnasium Furth
Klosterstr. 6
84095 Furth

Tel.: +49/08704/911-0
Fax: +49/08704/911-11

E-Mail

Schulleitung

OStD Christoph Müller
- Schulleiter -

StDin i.K. Friederike Albiez
- Stellvertreterin -


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